Dr. Klaus Peters

peters@cogito-institut.de

Jahrgang 1948. Studium der Philosophie. 1971/72 Promotion bei Hans Heinz Holz über die logische Form des Satzes „cogito ergo sum“ und ihre Be­zie­hung zum Materiebegriff Descartes’.

1971 bis 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrauftrag am Philosophischen Institut der Universität Marburg. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Leibniz, Hegel, Marx. Leibnizübersetzungen. Be­schäf­ti­gung mit philosophischen Problemen des Spiegels, des Bildes und der Metapher. Spinoza-Studien.

1984/85 Ablösung von der Universität und Neuanfang mit einer freiheitstheoretischen, technikkritischen Marx-Interpretation, die sich auf die begriffliche Unterscheidung zwischen Produktivkraftentwicklung und technischem Fortschritt, sowie auf die Differenz zwischen qualitativen und quantitativen Erkenntnisgrenzen stützt (Aufsätze: „Karl Marx und die Kritik des wissenschaftlich-technischen Fortschritts“ und: „Über die Erkennbarkeit der Welt“).

Philosophiedozent an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft (bis 1996).

Seit 1992 gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden von IBM in Düsseldorf, Wilfried Glißmann, Untersuchung der freiheitstheoretischen Implikationen neuer Formen der Arbeitsorganisation am Beispiel von IBM. 1995 Veröffentlichung des Aufsatzes: „Der Begriff der Autonomie und die Reorganisation von Unternehmen“.

Seit 1998 Referent in Betriebsräteseminaren und bei zahlreichen Betriebsversammlungen u.a. bei Siemens, DaimlerChrysler, IBM, T-Systems, VW, Vodafone. Zusammenarbeit mit: IG Metall, ver.di, GPA, Sozialakademie der Arbeiterkammer Wien, FABI u.a. 2001 gemeinsam mit Wilfried Glißmann Veröffentlichung des Buches „Mehr Druck durch mehr Freiheit“. Von 2001 bis 2004 Leiter des Projekts „Individuelle Autonomie und Neue Selbständigkeit“ im Forschungsverbund NESTO des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 2002 Gründung des COGITO-Instituts für Autonomieforschung gemeinsam mit Wilfried Glißmann, Jörg Stadlinger und Angela Schmidt. Ständige Kooperation mit Dieter Sauer vom Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung in München.